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Das ist die Kraft die im Netzwerk steckt

II Internet Grundlagen II

Seinen Ursprung hat das Internet im militärischen Bereich. Ende der 60er Jahre wurde vom Verteidigungsministerium der USA ein Netzwerk gefordert, das auch unter ungünstigen Bedingungen die Übertragung von Daten zuverlässig gewährleisten sollte. Eine Besonderheit dieses Netzes war, dass Computer verschiedener Hersteller und Bauarten miteinander kommunizieren konnten. Das Netz hiess damals ARPANET.

Später wurden zusätzlich zu den militärischen Rechnern die wirtschaftlichen Rechner der Universitäten angeschlossen. Die Forscher nutzten das Internet um sich mit Kollegen fachlich auszutauschen. In den achtziger Jahren wurden Universitäten, Regierungen und grosse Firmen weltweit ans Internet angeschlossen.

Mit Einführung des graphisch orientierten Internet Dienstes World Wide Web (WWW) wurde 1991 eine benutzerfreundliche Anwenderoberfläche geschaffen und so das Internet für einen grösseren Personenkreis benutzbar und auch für den privaten Anwender attraktiv gemacht. Die Faszination der weltumspannenden Kommunikation und Interaktion zog zunehmend immer mehr Menschen in ihren Bann und verzeichnet heute unvorstellbare Zuwachsraten.

Mit fortschreitender Kommerzialisierung wird das Netz immer multimedialer; Grafiken, Videos, Musik und Sprache ergänzen die Textinformationen. Die ursprünglich auf reinen Informationsaustausch ausgerichtete Kommunikationskultur gestattet heute beispielsweise auch die Verbreitung von Werbebotschaften


II Was ist das Internet ? II

Das Internet ist das grösste (globale) Netzwerk der Welt. Es verbindet Rechner miteinander, die auf dem ganzen Globus verteilt sind. Von jedem Punkt der Welt kann ein Rechner ans Internet angeschlossen werden.

Der Begriff "Internet" ist vom Lateinischen "inter" (zwischen) und dem englischen "net" (Netz) abgeleitet und bedeutet übersetzt "Zwischennetz". Das Internet verbindet einzelne, voneinander unabhängige Netzwerke. So ist ein weltweiter Datenaustausch und eine weltweite elektronische Kommunikation möglich.

Die Verbindung der Rechner auf der ganzen Welt erfolgt über Stromleitungen, Telefonleitungen, Glasfaserkabel, Breitband-Hochfrequenz-Kupferleitungen, Richtfunk oder Satelliten


II Wem gehört das Internet ? II

Es hört sich für viele Menschen als unvorstellbar an, dass dieses riesige Netz niemandem gehört. Wie soll den sowas funktionieren? Tatsächlich gibt es im Internet kein zentrales Management. Dies ist auch im Sinne seines ursprünglichen Gedankens. Es soll ja unabhängig von einem Zentrum funktionieren.

Haupstrukturmerkmal des Internets ist deren dezentrale Organisation. Es besitzt weder eine einheitliche Rechnerarchitektur noch einefestgelegte Leitungsstruktur. Deshalb kann prinzipiell jeder beliebige Rechner daran angeschlossen werden, vom Supercomputer bis zum IBM Compatiblen Rechner oder Macintosh im Privathaushalt.

Der Erfolg des Internets ist zu einem Teil gerade in seiner chaotischen anmutenden Struktur begründet. Im Gegensatz zu den traditionellen Informationsdiensten beeinträchtigt der Ausfall eines Rechners die leistungsfähigkeit des Internets nur vernachlässigbar. Die übrigen Rechner können weiter zusammenarbeiten.

An das Internet waren ursprünglich neben öffentlichen Institutionen und Universitäten nur grosse Firmen angeschlossen. Seit einiger Zeit finden sich aber auch kommerzielle Unternehmen im Netz, sogenannte Internet-Zugangsanbieter (Provider), welche den Zugang zum Internet auch Privaten anbieten


II 1969 II
Das ARPANET unter einfluss des DoD entsteht.
Die ersten 4 Knoten entstehen mit Hilfe eines Computer.
Knoten 1 : Universität von California
Knoten 2 : Stanford Research Institute
Knoten 3 : Universität von California, Santa Barbara
Knoten 3 : Universität von Utah
Das erste Datenpaket versucht im Oktober Charley Kline von UCLA nach SRI zu senden. Der erste totale Systemabsturz folgte, als er den Buchstaben G im Wort LOGIN eingab

II 1972 II
Ray Tomlinson von BBN modifizierte sein EMAIL-Programm für das ARPANET. Das Zeichen @ sollte dei Bedeutung "bei" ("at") tragen

II 1973 II
Die ersten internationalen Anschlüsse an das ARPANET erfolgen:
Das "University College of London" in England und das "Royal Radar Establishment" in Norwegen

II 1974 II
Vint Cerf und Bob Kahn puplizieren das "Protokoll für Datenbündelung in Netzwerkverbindungen". Es beschrieb in feinen Details das Arbeiten eines
"Datenübertragungs-Kontroll-Programms" (TCP)

II 1975 II
Die erste ARPANET "Mailing list" mit Namen MsgGroup wird vin Steven Walker erstellt. Eine "science fiction Liste", die SF-Lovers, war in den frühen Tagen als inoffizielle Liste begehrt

II 1979 II
Spezifikationen für erste Newsgroups entstehen

II 1982 II
TCP (Transmission Control Protocol) und das IP (Internet Protocol) werden der Protokollstandard für das ARPANET, bekannt als TCP/IP. Dies war die erste festgelegte Definition für das Internet

II 1984 II
Das Namensystem für Domain (DNS) wurde eingeführt. Die Anzahl der Hosts überstieg 1000

II 1987 II
Die Anzahl der Hosts übersteigt 10 000. Die Anzahl der Hosts im BITNET ubersteigt 1000

II 1988 II
Am 2 November jagt der Virus "Internet Worm" durch das Internet. 6000 der mittlerweile 60 000 Hosts werden infiziert

II 1989 II
Die Anzahl der Hosts übersteigt 100 000

II 1991 II
Das World Wide Web (WWW) geht über CERN ins Netz. Entwickler und Erfinder ist Tim Berners-Lee

II 1992 II
Die Anzahl der Hosts im Internet übersteigt 1 000 000



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