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Das ist die Kraft die im Netzwerk steckt

II Kinder und Internet II
Häugig gestellte Fragen

Frage:
Ab welchem Alter ist das Internet für Kinder geeignet ?

Antwort:
Kinder beginnen immer früher mit ihren Ausflügen ins Internet. Vorschulkinder bilden die am schnellsten wachsende Gruppe der Internetnutzer. Viele Kinder werden heute bereits in der Schule, ab einem Alter von 6 Jahren, an das Internet herangeführt. Möglicherweise möchten sie dann auch von zu Hause aus im Internet surfen. Kinder unter 10 Jahren verfügen jedoch in der Regel nicht über ein ausreichendes Beurteilungsvermögen, um das Internet allein zu nutzen. Sie sollten daher ausschließlich in Gegenwart der Eltern im Internet surfen. Sitzen Sie mit am Computer, wann immer Ihr Kind online ist. Achten Sie darauf, dass es ausschließlich auf geeignete Websites zugreift. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keinerlei persönliche Informationen über das Netz weitergeben darf.

Frage:
Soll ich meinem Kind ein eigenes E-Mail Konto einrichten oder erlauben ?

Antwort:
Kleinere Kinder sollten über kein eigenes Konto verfügen, sondern die E-Mail-Adresse der Eltern verwenden. Wenn die Kinder älter werden und mehr Unabhängigkeit fordern, sollte man ihnen durchaus eine eigene Adresse gestatten. Die E-Mails können jedoch weiterhin über den Familien-Posteingang empfangen werden, so dass Sie Ihr Kind zu verdächtigen Nachrichten befragen können. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Internetdienstanbieter (ISP), welche Möglichkeiten er im Hinblick auf E-Mail-Konten für Familien bietet, und verwenden Sie E-Mail-Filter zur Vermeidung von Spam, unerwünschten Nachrichten und betrügerische E-Mails, die Sie zur Preisgabe persönlicher Daten veranlassen sollen.

Frage:
Welche Regeln zur Internetnutzung soll ich aufstellen ?

Antwort:
Handeln Sie mit Ihrem Kind ein Online-Abkommen aus, in dem die Rechte und Pflichten der Computernutzung zu Hause klar definiert sind. Dieses Abkommen sollte folgende Regelungen beinhalten:

"Welche Seiten dem Kind zugänglich sind und was es auf diesen Seiten tun darf"

"Wie viel Zeit mit dem Surfen im Internet verbracht werden darf"

"Was zu tun ist, wenn das Kind sich bei Aktivitäten im Internet unbehaglich fühlt"

"Wie persönliche Informationen geschützt werden können"

"Wie man sich in einer interaktiven Umgebung sicherheitsbewusst verhält"

"Wie man sich beim Surfen im Internet verantwortungsbewusst und ethisch korrekt verhält"

"Wie man Chaträume, Newsgroups und Instant Messaging-Services nutzt"

Arbeiten Sie das Abkommen zusammen mit Ihrem Kind aus – nur so kann es den erwünschten Nutzen bringen. Drucken Sie das Abkommen aus, und bringen Sie es am Familiencomputer an, um sämtliche Beteiligten an die Regeln zu erinnern. Da die Kinder älter werden, sollte das Abkommen regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.


Frage:
Wie alt sollte mein Kind sein, um Instant Messaging Service zu verwenden ?

Antwort:
In den USA benötigen Kinder unter 13 Jahren zur Verwendung von MSN Messenger automatisch die elterliche Zustimmung: Zur Registrierung für Instant Messaging (IM) ist dort ein Hotmail-Konto erforderlich, für das unter 13-Jährige die Erlaubnis der Eltern benötigen. Wenn Ihr Kind beginnt, MSN Messenger zu verwenden, ist es Ihre Aufgabe, Hilfestellung bezüglich Sicherheitsrichtlinien und Datenschutz zu leisten. Bestärken Sie Ihr Kind im verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium Internet.

"Füllen Sie weder ein persönliches Profil noch ein Mitgliederverzeichnis-Profil aus (diese Profile können von jedem, der MSN Messenger nutzt, eingesehen werden)"

"Kommunizieren Sie nicht online mit Personen, deren E-Mail-Adresse oder IM-Name nicht erkennbar ist. Als Eltern sollten Sie die Kontaktlisten Ihres Kindes regelmäßig überprüfen. So stellen Sie sicher, dass sich Ihr Kind nur mit bekannten Gesprächspartnern unterhält"

"Prüfen Sie jede neue Anfrage für die Buddy-Liste sorgfältig, bevor Sie zustimmen, dass die jeweilige Person in Ihre IM-Buddy-Liste aufgenommen wird. Wenn Sie keinen neuen Kontakt in Ihre Buddy-Liste aufnehmen möchten, blockieren Sie diesen Kontakt per Mausklick"

"Verwenden Sie IM niemals, um Gerüchte, Klatsch oder aggressive Inhalte zu verbreiten"


Frage:
Können Kinder Internetsüchtig werden ?

Antwort:
Das Internet bietet jungen Menschen ungeahnte Möglichkeiten – speziell denjenigen, die Probleme haben, zu Gleichaltrigen Kontakt aufzunehmen. Für computerversierte Kinder ist das Internet die ideale Plattform: Aussehen und sportliche Fähigkeiten sind hier nicht von Bedeutung; das Selbstwertgefühl steigt. Exzessive Computernutzung kann jedoch auch zur Isolation von schüchternen Kindern führen. Hausaufgaben, Sport und Schlaf werden häufig vernachlässigt, der direkte Kontakt zu Gleichaltrigen reduziert sich auf ein Minimum. Eltern und Lehrer werden sich des Problems häufig erst sehr spät bewusst, zumal es relativ einfach ist, Online-Aktivitäten zu verbergen. Darüber hinaus wird Internetsucht im Allgemeinen noch nicht als reales Problem anerkannt.

Stellen Sie Regeln für die Computernutzung zu Hause auf, und versuchen Sie, einen Ausgleich, z.B. durch Angebote zur körperlichen Bewegung oder durch gemeinsame Gespräche zu schaffen. Stellen Sie den Computer nicht in das Kinderzimmer, sondern an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird und somit eine schnelle Kontrolle ermöglicht.

Fragen Sie sich, wie Sie selbst mit dem Internet umgehen. Sind Sie täglich mehrere Stunden online? Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten müssen, ist es nicht verwunderlich, wenn Ihr Kind Ihrem Beispiel folgt.


Frage:
Was sollten Kinder über Computerviren wissen ?

Antwort:
in Virus ist ein schädliches Computerprogramm, das Computerdateien oder Festplatten infiziert und sich anschließend selbst reproduziert. Gerade Kinder tappen beim Surfen gern in „Internetfallen“ und machen den Computer somit auch anfällig für Viren. Die Verteilung von Viren erfolgt hauptsächlich über E-Mail-Anhänge. Die Viren können jedoch auch über File-Sharing- und Instant-Messaging-Programme heruntergeladen werden.

Erklären Sie Ihrem Kind, wie Sie sich gemeinsam vor Viren schützen können:

"E-Mail-Anhänge, deren Absender unbekannt sind bzw. die nicht angefordert wurden, dürfen nicht geöffnet werden"

"Das Instant-Messaging-Programm sollte so konfiguriert werden, dass keine Dateien von anderen Benutzern empfangen werden können"

"Bei der Verwendung von File-Sharing-Programmen dürfen keine Dateien mit der Endung „.exe“ heruntergeladen werden"

"Vor dem Herunterladen von Programmen aus dem Internet muss Rücksprache mit Ihnen gehalten werden"


Frage:
Ich mache mir Sorgen über die Internetaktivitäten meines Kindes, kann ich verfolgen, auf welche Webseiten es zugegriffen hat ?

Antwort:
Ja. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Internetaktivitäten Ihres Kindes zu verfolgen. Sie sollten jedoch bedenken, dass computerversierte Kinder wissen, wie sie ihre „Internetspuren“ verwischen. Der effektivere Weg ist eine klare Formulierung von Regeln zur Internetnutzung und ein offenes Gespräch.

Beim Surfen im Internet sammelt der Webbrowser (z. B. Microsoft Internet Explorer oder Netscape Navigator) Informationen über die aufgerufenen Sites. Diese Informationen werden anschließend auf dem Computer gespeichert.

Browser speichern in der Regel die Verläufe der zuletzt besuchten Websites. Fast alle Versionen von Internet Explorer verfügen über die Schaltfläche Verlauf (auf der Symbolleiste). Wenn Sie nicht über diese Schaltfläche verfügen oder wenn Sie Netscape Navigator verwenden, drücken Sie zum Aufrufen der Verläufe einfach gleichzeitig die Tasten Strg (Steuerung) und H. Doppelklicken Sie auf einen Eintrag in der Verlaufsliste, um die entsprechende Website anzuzeigen.

Darüber hinaus erstellen Browser temporäre Kopien von Websites, so genannte Cache-Dateien, und speichern diese auf Ihrem Computer.

So zeigen Sie die temporären Dateien im Internet Explorer an:

Klicken Sie im Internet Explorer auf Extras, und wählen Sie anschließend Internetoptionen.
Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein unter Temporäre Internetdateien auf die Schaltfläche Einstellungen. Klicken Sie unter Temporäre Internetdateien auf die Schaltfläche Dateien anzeigen.

Eine Liste der kürzlich von Ihnen bzw. Ihrem Kind aufgerufenen Websites wird angezeigt, einschließlich angesehener Bilder und Cookies, die auf Ihrem Computer abgelegt wurden.


Frage:
Was kann ich unternehmen, wenn mein Kind im beim Sufen im Internet belästigt wird ?

Antwort:
Belästigung im Internet wird auch als Cyberbullying (Cyberterror) oder Griefing bezeichnet und ist unter Teenagern eine fast schon normale Umgangsform. Wenn eine Belästigung stattfindet, haben Sie die Möglichkeit, den Absender dieser Nachrichten zu blockieren. Verwenden Sie dazu die Blockieroption, die Bestandteil vieler E-Mail- und Instant-Messaging-Programme ist. Speichern Sie sämtliche E-Mail-Nachrichten, die Belästigungen enthalten, und leiten Sie sie an Ihren E-Mail-Service-Provider weiter. Die meisten Anbieter verfügen über entsprechende Nutzungsrichtlinien, die keine Belästigungen zulassen.

Kinder können auch beim Spielen von Online-Videospielen belästigt und von so genannten Cyberbullies angegriffen werden.

Wenden Sie sich bei Belästigung in Form von Kommentaren auf einer Website an Ihren Internetdienstanbieter (ISP), und bitten Sie ihn bei der Suche des ISP, der für die entsprechende Website als Host dient, um Hilfe. Setzen Sie sich anschließend mit dem entsprechenden ISP in Verbindung und konfrontieren Sie ihn mit den beleidigenden und unangemessenen Kommentaren. Wenden Sie sich außerdem an Ihre zuständige Polizeidienststelle. Belästigung ist ein Verbrechen – sowohl in der wirklichen Welt als auch im Internet. Es ist illegal, wiederholt mit Personen in Kontakt zu treten, wenn die Art des Kontakts bei diesen Personen Angst um die eigene oder um die Sicherheit anderer hervorruft.



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