Trogs Netzwerkpage
Das ist die Kraft die im Netzwerk steckt

II Zwei-PC-Lösung II
Für die Vernetzung müssen beide Rechner mit einem Wireless-LAN-Adapter ausgestattet sein. Die PCs sollten grundsätzlich über die folgenden Mindestvoraussetzungen verfügen:
Intel- oder AMD-Prozessor ab 500 MHz
256 Mbyte RAM, besser mehr
Windows XP Home oder Professional
Freier PCI-Steckplatz oder freie USB-Buchse bei PCs
Freier PCMCIA-Slot oder freie USB-Buchse bei Laptops
Um den Ad-hoc-Modus nutzen zu können, müssen die PCs dafür eingerichtet werden.

II Das XP-Ding II
Ja warum unbedingt Windows XP? Die Frage ist einfach zu beantworten: Windows XP ist der neue Standard in Sachen Betriebssystemen und wird herstellerübergreifend am besten mit aktuellen Treibern versorgt.

Auch wenn ältere Hardware unter Umständen nicht mehr funktioniert, war diese mit Sicherheit sowieso nicht mehr up to date und wäre beim nächsten Rechner wohl herausgeflogen.

Allen Unkenrufen zum Trotz ist Microsoft mit Windows XP ein großer Wurf gelungen. Das Betriebssystem ist sehr stabil, einfach zu bedienen und bietet vor allem Unterstützung für aktuelle Techniken wie Wireless LAN.

In XP selbst ist die Konfiguration der WLAN-Hardware mit Hausmitteln möglich. Treiber und Hilfsprogramme von den Hardware-Herstellern unterstützen dieses Ansinnen, was die Konfiguration immens erleichtert.

Nicht zu vergessen: Jeder neue PC wird mit Windows XP (Home oder Professional) ausgeliefert. Die Versionen Home und Professional unterscheiden sich nicht spürbar voneinander. Die professionelle Edition beinhaltet weitere Funktionen für die Administration und Verwaltung von Rechnern und größeren Netzwerken. Für unsere Zwecke reicht die Home-Edition vollkommen aus.

Natürlich läuft Wireless LAN auch mit älteren Windows-Versionen ab 98, wegen des aktuellen Bezugs gehen wir nur auf Windows XP ein. Der Betrieb mit der WLAN-Kartensoftware ist auch auf anderen Windows-Plattformen problemlos möglich.

II Sie können zum Beispiel folgende Wireless-LAN-Hardware am PC einsetzen II
USB-Adapter
PCI-Adapter zum Einbau in den PC
PCI-Slot-Adapter und Wireless PC Card (zusammen) ebenfalls zum Einbau
PC Card für PCMCIA-Slot im LaptopUSB2

Für jeden Rechner benötigen Sie logischerweise jeweils einen Adapter. Achten Sie darauf, dass Ihr Rechner über einen entsprechenden Anschluss bzw. (freien) Steckplatz verfügt!

Für unsere beiden Rechner, einen handelsüblichen PC und einen Laptop, eignet sich dieses Set sehr gut. An den PC schließen wir den USB-Adapter an, im Laptop findet die PC Card Platz.

II Anschluss und Aufbau II

Zuerst schließen Sie den USB-Adapter an. Im Lieferumfang ist ein USB-Anschlusskabel (A/B) und der kleine Wireless-LAN-Adapter enthalten.

Verbinden Sie mit dem USB-Kabel die Box mit dem Rechner. Die Stecker sind verpolungssicher. Den flachen Stecker schließen Sie an den USB-Anschluss am PC an.

Windows erkennt jetzt ein USB Device und verlangt eine Treiber-CD. Tun Sie Windows diesen Gefallen und legen Sie die beiliegende Treiber-CD ein.

Lassen Sie den ersten Punkt aktiviert und klicken Sie auf Weiter. Der Assistent sucht den Treiber auf der eingelegten CD und schließt alle CD-ROM-Laufwerke in die Suche ein.

Der Treiber sollte jetzt geladen und automatisch installiert werden. Findet Windows so keinen Treiber, gehen Sie Zurück und wählen das Treiberverzeichnis per Hand auf der CD aus. Klicken Sie zum Abschluss der Installation auf Fertig stellen.

Für den Betrieb des USB-Geräts sind an sich keine weiteren Treiber oder Software notwendig. In Windows XP ist die Unterstützung für Wireless LAN integriert. Da bei jedem Wireless-Adapter eine Statussoftware dabei ist, können Sie sie installieren. Das erleichtert später eine mögliche Problembehebung.

Sie finden das Hilfsprogramm auf der beiliegenden Treiber-CD. Wo sich das Tool genau befindet, können wir pauschal nicht sagen. Am besten konsultieren Sie das Handbuch bzw. die Referenzkarte des Wireless-LAN-Adapters. Meistens reicht es aus, das Programm aus dem Autostartmenü der CD zu
wählen und den Anweisungen zu folgen.

Starten Sie die Setup-Datei und folgen Sie den Anweisungen.

Nach der Installation können Sie das Programm starten. Sie finden es auch im Systemtray rechts unten.

Die Software ist jetzt installiert. Ein Doppelklick führt ins Menü.

Doch leider gibt es noch keinen Empfang. Deswegen kümmern wir uns jetzt um den zweiten LAN-Adapter.


II Nun zur Installation II

Stellen Sie den Laptop auf eine feste, ebene Unterlage. Führen Sie die Karte gerade und ohne zu verkanten in den Slot ein.

Stecken Sie die PC Card in den PCMCIA-Slot.

Windows erkennt eine neue Komponente und möchte die Treiber installieren. Gehen Sie wie beim USB-Adapter vor und installieren Sie die Treiber.

Installieren Sie nun wieder die zur Karte gehörende Software. Sie ist aber nicht zwingend notwendig.

Sie haben jetzt die beiden notwendigen Wireless-LAN-Adapter installiert. Nun gehen Sie daran, beide einzurichten.


II Windows möchte jetzt den Netzwerkinstallations-Assistenten ausführen II

Der Assistent richtet grundlegende Funktionen für das Netzwerk ein. Klicken Sie auf Weiter.

Heutzutage gehen wir einfach davon aus, dass Sie über einen Internetzugang verfügen. Sie müssen angeben, wie Sie ins Internet gehen.

Sie haben auf diesem Rechner eine Einwahlverbindung, etwa über ein Modem, eine ISDN-Karte oder DSL eingerichtet. Andere Rechner könnten diese mitnutzen, wenn sie mit diesem PC verbunden wären.

Der PC besitzt keine direkte Verbindung mit dem Internet. Eine Einwahlverbindung fehlt. Aber wir könnten die Verbindung über einen anderen PC im (noch zu schaffenden oder existierenden) Netzwerk (Gateway oder Breitband-Router) etablieren.

Keins von beiden, eine Andere Methode wird benutzt.

Klicken Sie auf Weiter.

Wie Sie den Internetzugang direkt und über das Netzwerk konfigurieren, erfahren Sie etwas später.

Haben Sie mehrere Netzwerkkarten/-geräte im PC eingebaut, können Sie diese mit einer Netzwerkbrücke versehen. Eine Netzwerkbrücke benötigen wir nicht.


II Netzwerkbrücke II

Eine Netzwerkbrücke ist eine interessante Angelegenheit, Sie ermöglicht die direkte Verbindung von Netzwerken. Mittels Software werden räumlich getrennte Netze mit ihren eigenen Einstellungen miteinander verbunden. So können zum Beispiel die PCs Alpha und Gamma physisch miteinander verbunden werden, wenn sie an PC Beta angeschlossen sind und dort eine Netzwerkbrücke der beiden Netzwerkadapter hergestellt wird.

Wir brauchen keine Netzwerkbrücke. Darum lassen wir uns die entsprechenden Geräte zeigen und deaktivieren alle. Vorhandene Häkchen entfernen!


Ein Rechner kann in einem Windows-Netzwerk nicht nur eine IP-Adresse besitzen, sondern auch einen Namen. Damit können Sie sich beim Bewegen durch das Netzwerk besser zurechtfinden und fremde PCs identifizieren. Unserem Laptop verpassen wir den Namen Laptop.

Da wir unser Netzwerk in einer Windows-Arbeitsgruppe betreiben, müssen wir einen Namen für diese finden. Alle PCs im Netzwerk sollen sich in der gleichen Arbeitsgruppe befinden, damit jede Netzwerkfunktion auch problemlos läuft.

Nun passt Windows die Einstellungen an, sucht Treiber zusammen und durchsucht das Netzwerk. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern; Windows ist nicht abgestürzt, wenn sich längere Zeit nichts tut.

Da wir unser gesamtes Netzwerk von Hand einrichten, wählen wir den letzten Punkt und schließen den Vorgang ab.

Hiermit ist die Installation der Treiber für die Netzwerkkarte und der Windows-Komponenten
abgeschlossen. Jetzt gehen wir dazu über, das Netzwerk zu konfigurieren.


II Einrichtung des Ad-hoc-Netzes II

Für die Einrichtung gibt es zwei Vorgehensweisen: zum einen die Einrichtung mit Hilfe von Windows XP, zum anderen die Einrichtung mit Hilfe von Drittanbietersoftware, also der dem WLAN-Adapter beiliegenden Software des Adapterherstellers.

Weitere Software benötigen Sie im Prinzip nicht. Windows bringt alles mit, um das drahtlose Netzwerk in Betrieb zu nehmen. Selbst die WEP-Verschlüsselung wird unterstützt. Eine kleine Ausnahme gibt es bei reinen IEEE 802.11a-Geräten, die unter Umständen eine Ad-hoc-Verbindung nicht unterstützen dürfen.


IIWLAN mit Windows XP II

Zuerst schauen wir uns einmal an, wie wir die Verbindung mit Windows XP hinbekommen. Da wir kein Zusatzprogramm verwenden, müssen wir dies Windows mitteilen.

Öffnen Sie die Netzwerkumgebung. Sie finden sie auf dem Arbeitsplatz links oben. Mit einem Rechtsklick und Eigenschaften gelangen Sie in die Einstellungen der Netzwerkverbindungen.
"Zu den Netzwerkeinstellungen"

Wählen Sie den Karteireiter Drahtlose Netzwerke und aktivieren Sie den Haken bei Windows zum Konfigurieren der Einstellungen verwenden.
" Wir wollen Windows für die WLAN-Konfiguration verwenden."

Unten rechts sehen Sie den Button Erweitert. Klicken Sie darauf.
"Der letzte Punkt ist relevant."

Da wir ein Netzwerk von Computer zu Computer einrichten wollen, wählen wir das auch aus.

Das untere Häkchen ist nützlich und sollte vorerst aktiviert werden.

Schließen Sie das Fenster und bestätigen Sie mit OK.

Führen Sie diesen Schritt auf allen anderen Ad-hoc-nutzenden Rechnern durch.


II Adressvergabe II

Da wir keinen „richtigen“ Server mit einer IP-Adressenvergabe (DHCP-Server) haben, vergeben wir zuerst die IP-Adressen. Die Adresse ist wie eine Postadresse. Über sie erreicht man eine Person bzw. hier einen PC. Sie erreichen damit jeden PC in einem Netzwerk, das auf TCP/IP basiert.

Tragen Sie in der folgenden Liste die Adressen Ihrer Rechner in der Arbeitsgruppe ein. Wir verwenden aus dem lokalen Adressbereich die Werte 192.168.0.xxx. Die letzte Ziffer darf die Werte 1 bis 255 einnehmen. Als Subnetzmaske muss 255.255.255.0 eingetragen werden.

Gehen Sie in die Netzwerkumgebung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Drahtlose Netzwerkverbindung und wählen Sie Eigenschaften.

Im mittleren Fenster wählen Sie den Punkt Internetprotokoll (TCP/IP) und klicken auf Eigenschaften.
"Über das Internetprotokoll nehmen wir Kontakt auf."

Geben Sie jetzt die entsprechende Adresse ein. In unserem Beispiel ist es
192.168.0.1.
"Die IP-Adresse definiert den PC eindeutig."

Bestätigen Sie zweimal mit OK.

Auf den weiteren PCs verfahren Sie ebenso.

Nun sind die Rechner für das Netzwerk vorbereitet. Um die Verbindung herzustellen, müssen Sie die Adapter aktivieren, wenn das nicht schon geschehen ist.

Gehen Sie wieder zu den Netzwerkverbindungen (Rechtsklick Netzwerkumgebung). Öffnen Sie das Kontextmenü mit der rechten Maustaste und Aktivieren Sie die Drahtlose Netzwerkverbindung.
"Der WLAN-Adapter muss aktiviert werden."

Da wir die automatische Verbindung in den Einstellungen gewählt haben, sollten sich die beiden Rechner automatisch finden.

Schauen wir uns also jetzt einmal die Konfiguration des Netzwerks an. Dazu sollten Sie rechts unten im Systemtray das Symbol für die hergestellte Netzwerkverbindung finden. Klicken Sie doppelt, um das Statusfenster aufzurufen.
"Die Statusanzeige"

Im Karteireiter Allgemein sehen Sie Daten zur Verbindung, die Dauer des Connects, die
Übertragungsrate (hier 11,0 MBit/s) und als kleine Balkengrafik die Signalstärke. Die Anzahl der Pakete gibt Auskunft über die empfangene und gesendete Datenmenge.

Im Reiter Netzwerkunterstützung sehen Sie die Einstellungen des Netzwerkadapters.
"Netzwerkprotokolle"

Die Netzwerkadresse wird Manuell konfiguriert. Ein Gateway ist nicht angegeben. Die Funktion Reparieren versucht, Netzwerkeinstellungen lauffähig zu machen, wenn sie nicht mehr funktionieren. Dabei werden entweder die manuell eingestellten Daten neu eingestellt bzw. automatisch durch einen DHCP-Server bezogene Daten neu angefordert.


II Kritische Verbindungsaufnahme II

Windows XP kann mit Netzwerken viel besser umgehen als etwa Windows 98. Netzwerkverbindungen
können im laufenden Betrieb auf- und abgebaut werden. Auch die IP-Adressen und andere Netzwerkeinstellungen lassen sich „on the fly“ ändern und haben sofort ohne Neustart Wirkung.

Beim Aktivieren der Verbindung werden Sie folgenden Hinweis erhalten
"Ein „unsicheres“ Netz wurde gefunden."

Dieser Hinweis taucht so lange auf, bis Sie die WEP-Verschlüsselung aktiviert haben. Windows stuft jedes Netzwerk ohne WEP als unsicher ein (womit Microsoft an sich gar nicht so Unrecht hat). weil wir uns zuerst ein funktionierendes WLAN aufbauen.

Vorerst lassen Sie die Verschlüsselung Verschlüsselung sein und fahren mit der Einrichtung fort


II Hallo, wer da? II

Die Netzwerkverbindung sollte jetzt bestehen. Da jeder Rechner im Netzwerk eine eigene IP-Adresse bekommen hat, versuchen Sie jetzt, mit dem anderen Rechner eine Verbindung aufzubauen.

Dazu verwenden Sie das Programm Ping. Dieses Programm gehört zum Lieferumfang von Windows. Sie erreichen es in der MS-DOS-Eingabeaufforderung. Das Command- Prompt erreichen Sie über Start/Ausführen/cmd und Return.

In unserem Netzwerk mit zwei PCs hat jeder Adapter eine eigene Adresse. Beim ersten ist das 192.168.0.1 und beim zweiten 192.168.0.2. Um die Verbindung von A nach B zu testen, pingen wir von einem PC den anderen an.

Gehen Sie in das Eingabefenster und geben Sie ping 192.168.0.1 Return ein. Sie werden sich zuerst selbst anpingen und feststellen, dass das Netzwerk bei Ihnen funktioniert.

Wie Sie sehen, funktioniert das Netzwerk hier auf dem Rechner. Würde anstelle der Rücklaufzeiten Zeitüberschreitung der Anforderung erscheinen, liegt ein Problem im Netzwerk vor und Sie sollten die gerade vorgenommenen Einstellungen noch einmal überprüfen.

Versuchen Sie jetzt, den anderen PC anzupingen: ping 192.168.0.2 Return
"Der zweite Rechner antwortet auch."

Der andere PC antwortet in einer Laufzeit von wenigen Millisekunden. Die Verbindung ist also erfolgreich hergestellt worden.

Beide Rechner erreichen sich gegenseitig, Sie können nun vom und zum fremden PC Dateien verschieben,

Haben Sie die Verbindungs-Firewall von Windows XP aktiviert, wird kein Ping ankommen!


II WLAN mit Adaptersoftware II

Eine einfache Verbindung herzustellen sollte kein Problem gewesen sein. Leider gibt es keine großartigen Möglichkeiten zur Konfiguration des WLANs. Sie können keine Kanäle zuweisen, die Netztopologie lässt sich nur unklar festlegen, die Wireless-Netzwerk- Suche ist wenig aussagekräftig usw.

Deswegen legen Hersteller von WLAN-Adaptern immer eine eigene Software bei, mit der Sie mehr Einstellungen vornehmen können. Wollen Sie mehrere WLAN-Netzwerke parallel betreiben (das ist nämlich, wie wir wissen, möglich) oder Funkkanäle einstellen, kommen Sie um die Kartensoftware nicht umhin.

Haben Sie sie nicht schon während der Installation der Treiber für das WLAN-Gerät mitinstalliert, holen Sie das bitte nach.

Um die Software nutzen zu können, müssen Sie dies Windows mitteilen. Gehen Sie in die Eigenschaften von Drahtlose Netzwerkverbindung zurück und entfernen Sie dieses Häkchen.



Copyright © 2000 - 2006 by. Frank Trog     Alle Rechte vorbehalten     Webmaster und Webdesign by. Frank Trog